Hier werden in Zukunft wissenschaftliche Fakten und Studien zu Magnesium vorgestellt und erläutert.
Vorwort
Ein Mangel an dem essentiellen Mineralstoff Magnesium kann zahlreiche und schwerwiegende Symptome verursachen, darunter nicht nur die bekannten Muskelkrämpfe, sondern z. B. auch Herzrhythmusstörungen, Hypertonie, Kopfschmerzen, Depressionen, gestörte Glukosetoleranz, Mangel an aktivem Vitamin D, sekundäre Elektrolytstörungen (Hypocalcämie, Hypokaliämie) und viele andere mehr.
Eine niedrige Magnesiumzufuhr und ein niedriges Serum-Magnesium gelten als Risikofaktoren für bedeutsame Erkrankungen, darunter Typ-2-Diabetes, kardiovaskuläre Erkrankungen wie Hypertonie, koronare Herzkrankheit und plötzlicher Herztod oder Osteoporose. Dennoch erfährt das Magnesium trotz seines wissenschaftlich anerkannten großen Stellenwerts noch nicht die der wissenschaftlichen Datenlage angemessene Wertschätzung in Klinik und Praxis. Das große präventive und therapeutische Potential einer optimalen Magnesiumversorgung wird heute noch nicht hinreichend genutzt. Magnesium wird deshalb in der internationalen Literatur als das „forgotten elektrolyte“ bezeichnet (Reddy et al. 2018, Ahmed und Mohammed 2019).
Literatur:
- Reddy ST et al. Magnesium Balance and Measurement. Adv Chronic Kidney Dis 2018; 25: 224-229
- Ahmed F, Mohammed A. Magnesium: The Forgotten Electrolyte – A Review on Hypomagnesemia. Med Sci (Basel) 2019; 7: 56
